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Wohnfläche - Balkone zählen nur ein Viertel

Balkone, Terrassen und Wintergärten gehen nur zu einem Viertel in die Wohnfläche ein. Das hat das Landgericht Berlin entschieden und damit der Praxis einen Riegel vorgeschoben, diese Flächen zur Hälfte anzurechnen. Viele Privatvermieter wendeten die entsprechende Verordnung falsch an, befanden die Richter (Az.: 18 S 308/13). Geklagt hatte ein Mieter, der eine Mieterhöhung für seine 94,5 m² große Wohnung erhielt. Tatsächlich wohnt er jedoch nur auf 84 m² Wohnfläche. Die Nachricht wurde der Berliner Morgenpost vom 17.03.2018 entnommen. Das Urteil nebst Begründung  ist im Netz verfügbar.

Bodenrichtwerte Berlin 2018

Auf der homepage des Gutachterausschuss Berlin sind die neuen Bodenrichtwerte zum 01.01.2018 abrufbar. Wiederum ist eine deutliche Steigerung der Bodenrichtwerte vom 01.01.2017 bis 01.01.2018 festzustellen.

2017 werden viele Energieausweise ungültig

Der Verband Haus & Grund Rheinland weist darauf hin, dass Eigentümer, die sich vor zehn Jahren ein Bestandsgebäude gekauft oder neu vermietet haben, in diesem Jahr sich ggf. um einen neuen Energieausweis kümmern müssen. Hintergrund ist die Tatsache, dass Energieausweise nur 10 Jahre gültig sind. Die neuen Energieausweise müssen zudem die Effizienzklasse (A+ bis H) angeben und eine Registriernummer enthalten. Ergänzend füge ich hinzu, dass es sich nicht nur um vor 10 Jahren gekaufte Bestandsgebäude handelt, sondern auch um die damals neu erstellten Gebäude. Ein aktueller und gültiger Energieausweis ist bei jedem Verkauf oder Vermietung erforderlich!

Wohnfläche ist mitentscheidend

Bei Mieterhöhung zählt echte Größe - und nicht jene, die der Vertrag angibt. (Veröffentlicht u.a. in der Berliner Morgenpost am 04.11.2017)

Falls Sie von einer Mieterhöhung betroffen sind, erstelle ich gern vor Ort ein Aufmaß, um die tatsächliche Wohnfläche zu ermitteln.

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Angaben zum Haus müssen stimmen

Angaben zum Haus müssen stimmen. Auf Angaben zum Baujahr eines Hauses sollten sich Käufer verlassen können. Das ergibt sich aus einem Urteil des OLG Hamm (Az.: 22 U 82/16). Wurde das Haus zwei Jahre früher errichtet als angegeben, lässt sich der Vertrag rückabwickeln. Die falsche Angabe ist ein Mangel. Veröffentlicht in der Berliner Morgenpost am 01.04.2017.