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Vertrag

Wohnungskäufer haben Recht auf Bauabnahme

Berlin – Jeder, der eine Wohnung vom Bauträger kauft, hat das Recht auf die Bauabnahme. Darauf macht der Bauherren-Schutzbund (BSB) aufmerksam. Käufer können dabei sowohl Mängel in ihrem Wohnraum als auch in gemeinschaftlichen Bereichen, zum Beispiel Treppenhaus, geltend machen. Vertragliche Regelungen, wonach zwei Käufer der Eigentümerversammlung mit dem Verwalter für alle Erwerber das Gemeinschaftseigentum abnehmen, sind unwirksam. Dpa

Artikel aus der Berliner Morgenpost vom 13.04.2019

Planung

Hauskauf nicht zu lange aufschieben

Frankfurt/Main

Wer überlegt, sich eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, sollte den Plan nicht zu lange aufschieben. Wenn Sie jetzt 2 Jahre warten, um Eigenkapital anzusparen, müssen Sie unter Umständen 20.000 oder 30.000 € mehr für dasselbe Objekt zahlen, sagte Max Herbst von der unabhängigen FMH-Finanzberatung. Die Zeit, in der Geld angespart wird, fehlt hinterher für die Tilgung. dpa

Artikel aus der Berliner Morgenpost vom 13.04.2019

Keine nachträglichen Ansprüche für Käufer

Der Kaufvertrag für eine Immobilie muss immer von einem Notar beurkundet werden. Damit können Käufer später Sachmängelhaftungsansprüche geltend machen, erklärt die Notarkammer Berlin. Alle Eigenarten der Immobilie wie die Wohnfläche, die sich nur aus Exposés ergeben, aber nicht vertraglich festgehalten werden, berechtigen nicht zu nachträglichen Ansprüchen. Alle Umstände, Eigenschaften und Merkmale sollten mit dem Notar im Vorfeld erörtert werden. dpa

Bodenrichtwerte Berlin Brandenburg

Kürzlich wurden die aktuellen Bodenrichtwerte für Berlin zum 01.01.2019 und für Brandenburg zum 31.12.2018 veröffentlicht. Sie können im Internet selbst den aktuellen Bodenrichtwert für Ihr Grundstück nachsehen. Geben Sie als Suchbegriff z.B. BORIS Berlin und BORIS Brandenburg ein.

 

Nach 25 Jahren gilt die Küche als abgewohnt

Hat der Mieter die Wohnung ursprünglich mit einer hochwertigen Einbauküche angemietet und die Küche ist nach 20 Jahren noch funktionsfähig, einzelne technische Geräte aber erneuerungsbedürftig, muss der Mieter nicht dulden, dass eine neue, aber nicht gleichwertige Einbauküche eingebaut wird. Er kann jedoch verlangen, dass die nicht mehr funktionierenden Geräte ausgetauscht werden. Das hat das Landgericht Hamburg entschieden. Nach spätestens 25 Jahren - abhängig vom Anschaffungswert – gilt eine Küche als verbraucht. Nach dieser Zeit hat der Vermieter keinen Anspruch auf Schadensersatz mehr, wenn der Mieter etwas beschädigt.

Fundstelle: Mietermagazin 11/2018 des Berliner Mietervereins